Nagib, Machus, Unionsverlag, 2013
Als der ambitionierte Student Machgub
erkennt, dass es ohne die richtigen Beziehungen keine Jobs gibt, sieht er sich
gezwungen, einem trügerischen Abkommen zuzustimmen: Er soll eine Frau, die ihre
Unschuld verloren hat, zur Rettung ihrer Ehre heiraten – ohne seine Braut
vorher gesehen zu haben. Darüber hinaus fordert der Verführer dieses Mädchens,
ein hochrangiger Beamter, weiterhin regelmäßiges Besuchsrecht bei seiner
Geliebten. Im Gegenzug erhält Machgub eine Position im Ministerium. Was für ihn
zunächst als bloße Überlebensstrategie beginnt, entpuppt sich bald als
faustischer Pakt mit unabsehbaren Folgen.
