Die amerikanische Investmentbank ist in den
letzten Jahren zum Symbol für Masslosigkeit und ausufernde Spekulationen im
Finanzbereich geworden. Ihre Geschäfte mit der Zahlungsunfähigkeit
amerikanischer Privathaushalte haben sie zwar an den Rand des Bankrotts
gebracht, aber letztlich wurde sie dank ihrer politischen Verbindungen vor dem
Aus bewahrt. Der wie ein Thriller aufgebaute Dokumentarfilm erzählt
chronologisch, wie Goldman Sachs am Ende stets als Gewinner dastand, vom
US-Immobilienskandal des Jahres 2007 bis zur Eurokrise und der
Staatsverschuldung im Euroraum seit 2010. Aufgrund der finanziellen Bedeutung
und vor allem des Einflusses der 'Firma', wie die Bank an der Wall Street
genannt wird, konnte sich Goldman Sachs mühelos über ethische Grundsätze
hinwegsetzten, immer knapp am Rande der Legalität.
