Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens
Robert & Edward Skidelsky, Kunstmann, 2013
Wirtschaftswachstum ist das alte und neue
Zauberwort, mit dem sich angeblich jede Krise lösen lässt. Doch Wachstum ist
kein Selbstzweck, und Wirtschaft soll dem Menschen dienen. Wachstum wozu, muss
deshalb die Frage lauten, und: Wie viel ist genug? Wir sind viermal reicher als
vor 100 Jahren - und doch abhängiger denn je von einem Wirtschaftssystem, in
dem manche zu viel und viele nicht genug haben. Dabei waren sich doch
Philosophen wie Ökonomen lange Zeit einig, dass technischer Fortschritt zu
einer Befreiung des Menschen vom Joch der Arbeit und eine gerechte
Einkommensverteilung zu mehr Muße und Glück für alle führen. Zeit, die
Grundfragen neu zu stellen: Was macht ein gutes Leben aus, was droht uns im
Wachstumsrausch verloren zu gehen?
