Oona Horx-Strathern, Signum, 2008
Das Buch wirft einen Blick in die
faszinierende Welt visionärer Vordenker wie Leonardo, Darwin, Orwell, H. G.
Wells, Lem, Huxley, Kahn, Asimow und viele andere, die Schlimmes ahnten, die
warnten, aber auch den Weg in eine bessere Zukunft wiesen.
Die höchste Trefferquote unter den
Zukunftsdeutern hatten wohl die antike Pythia und ihre jungfräulichen
Schwestern. Weniger weil sie ihre seherischen Fähigkeiten direkt vom Olymp
bezogen, sondern wegen der Vieldeutigkeit ihrer Aussagen. Geblieben ist die
Sehnsucht der Menschen, einen Blick hinter den Vorhang zu werfen, der die
Gegenwart von der Zukunft trennt. Was wird morgen sein, was im nächsten Jahr,
was in zehn und mehr Jahren? Die Deutung der Zukunft ist zu einer Wissenschaft
geworden, aber immer wieder sind es auch einzelne Menschen, deren Visionen die
Wirklichkeit von morgen erahnen.
