In der Schweiz leben mehr als 200'000
Menschen in ständiger Angst: Ohne ein Verbrechen begangen zu haben, riskieren
sie, gefesselt, mit Handschellen versehen und geknebelt per Sonderflug
abgeschoben zu werden. Die Behörden des Staates, in dem sie sich ein neues
Leben aufgebaut und eine Familie gegründet haben, können sie von heute auf
morgen des Landes verweisen. Warum? Weil sie keine Papiere haben. Jedes Jahr
werden Tausende von Männern und Frauen in eines der 33 Schweizer
Ausschaffungsgefängnisse gebracht und bis zu zwei Jahre inhaftiert. Regisseur
Fernand Melgar hat sich in die Haftanstalt Frambois in Genf, der Hauptstadt der
Menschenrechte, begeben.
