Manfred Lahnstein, Hoffmann und Campe, 2012
Die
Welt erlebt den größten Umbruch der Neuzeit: die Verlagerung der
Macht in die asiatischen Zentren. Das 21. Jahrhundert ist das
Jahrhundert Asiens. Die Zahlen und Expertenprognosen sprechen für
sich: Bald werden von 100 Menschen 60 in Asien leben, in Europa und
Nordamerika zusammen dagegen nur 11. Die Volkswirtschaften Chinas und
Japans stehen heute schon an zweiter und dritter Stelle - und Indien
wird in Kürze Platz vier einnehmen. Was bedeutet das für die
westlichen Nationen und in ganz besonderen Maße auch für
Deutschland? Vor allem eines: Diese Entwicklung fordert uns dazu
heraus, ihr mehr Aufmerksamkeit zu widmen und konstruktiv mit ihr
umzugehen - und das heißt zuallererst: Asien in seiner ganzen
Vielfalt zu entdecken.
