Benjamin R. Barber, C.H. Beck, 2007
Ein neues Ethos prägt das Gesicht des
globalen Kapitalismus überflüssige Güter werden in großer Zahl produziert,
Kinder zu Konsumenten gemacht und Erwachsene in infantile Schnäppchenjäger
transformiert. Zielte früher die Wirtschaft auf die Herstellung richtiger und
nützlicher Produkte, so ist die neue verbraucherorientierte Ökonomie darauf
aus, Bedürfnisse und Marken zu schaffen. An die Stelle eines demokratischen
Kapitalismus ist eine infantile Konsumwelt getreten, deren Pathologien die
Freiheit der liberalen Welt bedrohen.
