Ole Reissmann et al., Goldmann
Sie nennen sich "Anonymous". Sie
haben keinen Anführer, und sie kennen keine Gesetze. Sie unterstützen WikiLeaks
und den arabischen Frühling. Sie kämpfen gegen Scientology und Internetsperren.
Sie hacken und demonstrieren. Aber der virtuelle Protest materialisiert sich
längst auch auf der Straße, wo er in Gestalt der "Occupy Wall Street"-Proteste
oder in der "Occupy-Frankfurt"-Bewegung sichtbar wird. Auch in der
Türkei, in Griechenland, in Spanien, wo sich der revolutionäre Impetus der
Netz-Jugend mit der bitteren Enttäuschung über das Versagen der Politik in der
Finanz- und Währungskrise vermischt: Überall sieht man plötzlich
Anonymous-Masken. Doch woher kommen die Namenlosen, und was wollen sie
erreichen? Dieses Buch erklärt das Phänomen "Anonymous" und stellt es
in einen größeren Kontext.
